Showcase-05

Protokoll der Arbeitskreissitzung vom 16.02.2017

Hier werden nur die inhaltlichen Tagesordnungspunkte wiedergegeben.

Tagesordnung:

  1. Rückblick
  2. Webseite
  3. Förderung
  4. Weiteres Vorgehen
  5. Plakat

 

TOP 1:

Herr Finken berichtete über die Arbeiten im letzten Jahr. Im Wesentlichen war die Arbeit durch 3 Inhaltsbereiche bestimmt:

  1. Erstellung eines Pflichtenheftes: Umfang ca. 20 Seiten. Etwa 90 % sind fertig: Etwa 10 % fehlen noch, da wir an eine Grenze gestoßen sind, was den fachlichen Überblick angeht. An Fa. Minkenberg wurde ein Planungsauftrag zur Vollendung gestellt. Wir hoffen, bis Ende April die Arbeiten am Pflichtenheft abgeschlossen zu haben.
  2. Datenerfassung: ca. 6000 Fotos befinden sich in unserem Bestand, dazu Filme von Keyenberg aus Fußgänger-und Drohnensicht, (Herr Maraite gab hier den Hinweis darauf, dass sich demnächst die gesetzlichen Bedingungen für Aufnahmen mit Drohnen ändern), Kugelpanoramen, 3D-Objekte.
  3. Archivierung: Einen Großteil der Arbeit steckte das Team in Überlegungen zur Archivierung der Daten. Der LVR legt großen Wert darauf. Lösung: Das LVR-Portal Kuladig.de bietet die Möglichkeit, unsere Daten zu erfassen und zu archivieren. Der LVR sorgt auch für die notwendigen digitalen Anpassungen in der Zukunft. Am 2. März erfolgt eine ganztägige Einweisung in das Portal, an der auch ein Mitarbeiter der Fa. Minkenberg teilnimmt, um eine Übernahme der Datenmenge in unser zukünftiges Portal über eine Schnittstelle einschätzen zu können.

An dieser Stelle wurde der Tagesordnungspunkt 5 vorgezogen, weil er sich nahtlos an die Ausführungen von Herrn Finken anschloss.

TOP 2:

Herr Groten von der Firma Minkenberg stellte die Vorstellungen der Firma von einem zukünftigen „Virtuellen Museum“ vor.

Das Portal soll sich von einfachen Webseiten unterscheiden. Alles soll möglichst visualisiert und miteinander verknüpft dargestellt werden. Durch 3 Oberpunkte sollen unterschiedliche Benutzergruppen angesprochen werden:

Entdecken: Über eine Landkarte soll man über Sehenswürdigkeiten informiert werden. Klickt man auf eine Sehenswürdigkeit oder ein Objekt, so bekommt man in vielfältiger Weise Informationen darüber, kann sich aber auch anhand einer Multimedialeiste über ähnlich Objekte informieren. Auf dieser Ebene soll es möglich sein, durch Geschichten einzelner Familienmitglieder auf Objekte aufmerksam gemacht werden. Es wäre möglich, dass Schüler solche Geschichten erfinden können. Beispiel: Wenn man auf ein Kind der Familie geht, könnte sich eine Sprechblase öffnen, in der es erzählt, was es einmal erlebt hat. Über dieses Erlebnis kann man dann genauere Informationen zum Objekt abrufen.

Wissen: Hier kann man sich zu bestimmten Inhalten listenmäßig bewegen. Dieser Punkt spricht Benutzer an, die sich genauer informieren möchten.

Spielen: Hier kann man sich in Form eines Quiz durch die Seiten hangeln, Punkte sammeln und verschiedene Level erreichen.

Die Darstellung eines solchen Portals fand bei den Mitgliedern großen Anklang. Auf eine Nachfrage stellte Herr Lothmann dar, dass dieses Konzept sorgfältige Überlegungen zu einem Stichwortkatalog verlangen, damit die Verknüpfungen automatisch erfolgen. Der Stichwortkatalog geht über den Katalog des Portals Kuladig.de hinaus.

TOP 3:

Herr Lothmann berichtete über die Förderung des LVR:

Zum zeitlichen Rahmen:

Nach positiven Vorgesprächen mit Herrn Dr. Kühn und Herrn Martini vom LVR reichte der Heimatverein den Förderantrag bis Ende März bei der zuständigen Körperschaft für den LVR, den Kreis Heinsberg, ein, die den Antrag dann befürwortend an den LVR bis Ende April weiterreichte. Gegen Ende des Jahres befanden die zuständigen politischen Gremien, das Projekt mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 50.000 € zu fördern.

Inhalte des Antrags:

Gemäß den Absprachen mit dem LVR wurde ein anderer Arbeitstitel gewählt: “Heimat im Wandel – virtuelle Präsentation der Erkelenzer Umsiedlungsorte”.

Wir beantragten eine Förderung über 2 Jahre. Der Zeitplan sieht vor, im 1. Jahr die Entwicklung der Plattform, Keyenberg, Kuckum zu bearbeiten, im 2. Jahr: Immerath und Borschemich.

Bedingungen für die Ausschüttung der Summe:

Die Förderung soll für “die Konzepterstellung / weitere Projektentwicklung”, die “in enger fachlicher Beratung durch die LVR-Abteilung Digitales Kulturerbe zu verwenden und beim LVR zu bewirtschaften” sind, eingesetzt werden.

Am 16.02.2017 hatten Herr Merkens, Herr Görtz, Herr Finken und ich eine Besprechung mit Herrn Kohlenbach, dem neuen Leiter der Abteilung   “Kultur und Landschaftliche Kulturpflege”. In diesem Gespräch wurde besprochen, dass unser Projekt versucht, mit dem Portal “Kuladig” im LVR zusammenzuarbeiten.

Im Anschluss an die Förderung des LVR können wir nun weitere Fördermöglichkeiten (Sparkassenstiftung, NRW-Stiftung) ausloten, da diese sich häufig auf das Votum des LVR stützen.

Herr Maraite regte an, dass unser Portal evtl. als „Keimzelle“ weiterer virtueller Museen dienen könne, um zusätzliche Vernetzungen zu erhalten.

Herr Finken stellte dar, dass wir auf jeden Fall weitere Sponsoren rekrutieren sollten, da wir auch die Folgekosten in jedem Fall kalkulieren müssen. Herr Dr. Gotzen deutete in einem Gespräch mit der Stadtverwaltung an, dass die Stadt sich durch einen Zuschuss beteiligen könnte, wenn wir eine stringente Kostenkalkulierung vorlegten.

Herr Mercks wies auf eine Fördermöglichkeit durch den Kreis Heinsberg hin. Herr Dahlmanns sei der Ansprechpartner. Es gäbe 1 bis 2 Mal im Jahr 500,- bis 1000,-€.

Zudem rief er alle Mitglieder auf, mögliche Sponsoren anzusprechen und eventuelle Kandidaten in 14 Tagen Herrn Lothmann zu benennen.

TOP 4:

In diesem Jahr müssen neben der Portalentwicklung auf jeden Fall Inhalte zur Füllung des Internetauftrittes bereitgestellt werden. Das AK-Team nannte folgende vorrangige Punkte für eine möglichst schnelle Veröffentlichung erster Daten:

  • Auswahl der zuerst zu veröffentlichenden Objekte
  • Auswahl des Bildmaterials
  • Nachdenken über ein stringentes Stichpunktverzeichnis

Das AK-Team wird sich dazu mit weiteren Mitgliedern (Frau Schüller, Herr Mercks, Herr Rütten, Herr Pisters) Gedanken machen. Hier können aber auch noch weitere Damen und Herren mitarbeiten.

RWE veröffentlicht durch seinen Historiker, Herrn Staatz, ein Buch zur Historie der Ortschaften. Hier hat der Bürgerbeirat je ein Buch über Keyenberg und den dazu gehörenden Orten und Kuckum beschlossen. Dazu wird er die Mitbürger der Orte zu Zeitzeugengesprächen einladen. 1. Termin: Kuckum, Ziegenstall, am 28.03.2017, Keyenberg, Pfarrheim, am 30.2.2017, jeweils um 15:00 h. Die Unterwestricher können entscheiden, wohin sie sich zugehörig fühlen.

Es wurde die Frage nach der Archivierung von Gegenständen, die dem Arbeitskreis zur Verfügung gestellt werden diskutiert. Darüber wird sich das AK-Team Gedanken machen. Fest steht schon, dass Gegenstände nicht archiviert werden können. Evtl. kann hier mit dem Stadtarchiv zusammengearbeitet werden.

 TOP 5: Ein Rollup zur Darstellung des Arbeitskreises bei Veranstaltungen soll entwickelt werden. Auf Anregung von Herrn Görtz wollte Frau Vogt sich darum kümmern. Sie spricht ihren Entwurf mit Herrn Franke ab.