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Protokoll der Sitzung vom 28.01.2016

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Genehmigung des Protokolls vom 10.12.2015
2. Gespräche mit RWE
3. Sammeltag am 20.02.2016
4. Cloud als Sammelort, Anforderungen an einen Server
5. Sichtung und Ordnung des historischen Materials6Verschiedenes

TOP 1

Wolfgang Lothmann begrüßte die Anwesenden und holte sich nach kurzer Rücksprache die Genehmigung / Zustimmung des Protokolls vom 10.12.2015 ein.

TOP 2

Heike Vogt berichtete zusammenfassend über das Treffen am 6.01.2016 mit RWE und Heimatverein.

RWE versteht sein Sponsoring eher im Austausch von Daten bzw. stellt schon bestehende Dokumentationen zur Verfügung.

TOP 3

Wolfgang Lothmann schildert das geplante Daten-Sammelverfahren.

Wichtigste Punkte:

  • Metadaten Erfassung per Formular bzw. per Software Daminion.
  • Bittet um zusätzliche Helfer.

Verteilung des Flyers:

Der Flyer und das Anschreiben sind verteilt. Es gibt schon erste Resonanzen.

Aus Kuckum wurden ihm von Herrn Schrammen einige Bilder übergeben. Herr Schrammen bot an, alte Geschichten zu erzählen.

Aus dieser Aktion leiten sich für den Arbeitskreis zwei weitere Aufgaben ab, die bislang nicht im Blickfeld waren.

–>AK Aufgabe 1:

Archivieren wir Fotos, die uns überlassen werden? Und wenn ja, wie und wo?

–>AK Aufgabe 2:

Wie werden Gespräche/Interviews mit Zeitzeugen erfasst? Mit welchen Geräten und mit welcher Vorgehensweise?

Erste Vorschläge aus der Runde:

Anschaffung eines Tonaufzeichnungs-Gerätes. Herr Merkens stimmte dieser Anschaffung spontan zu.

Zur Vorgehensweise regte Herr Minkenberg an, vor dem Interview ein Drehbuch zu erstellen. Schließlich handelt es sich bei den Aufnahmen um Dokumentar Ton- bzw. Filmaufnahmen. Wichtig sei für die spätere Verwendung eine „gute“ Schnitt-Technik. Schnitt-Technik sei eine große Kunst.

Herr Minkenberg rät auch Dokumentar-Filme vom WDR zu nutzen.

Herr Kanneberg wies auf den Filmclub Mönchengladbach hin. Eventuell wäre das ein Kontakt für ein Knowhow rund um Filme.

Lothmann: Das Thema digitalisieren von Filmen ist noch offen.

TOP 4

Rund um das Thema dauerhafte Daten Speicherung ist ein neuer Aspekt aufgetaucht. Die Gespräche mit dem LVR lassen uns auf große Unterstützung rechnen. Eine Kernforderung des LVR im ersten Gespräch war, die sichere Speicherung von Daten. Dies, so Herr Dr. Kühn (LVR) sei nur auf Speichern der Stadtverwaltungen möglich.

Herr Minkenberg meint dazu, dass über diesen Weg keine Webseite betrieben werden kann. Der Datenzugriff sei eventuell nicht schnell genug. Das Spiegeln der gesamten Daten auf dem Server der Stadtverwaltung wäre jedoch eine Möglichkeit, diese Forderung zu erfüllen. Bei einem am 26.02.2016 mit Herrn Martini (LVR) vereinbarten Beratungsgespräch wird dieses Thema von uns angesprochen.

Herr Merkens weist daraufhin, dass der LVR ein wichtiger Partner für den Heimatverein sei. Der LVR ermöglicht auch den Zugang zur Sparkassenstiftung. Von dort ist weitere Unterstützung denkbar.

–>AK Aufgabe 3: Klärung der Speicherfrage durch den AK.

Wolfgang Lothmann wünscht sich einen Cloudspeicher auf deutschem Boden.

 TOP 5

Der Sichtung und Ordnung von historischem Material muss ebenso ein strukturiertes Ordnungssystem zugrunde liegen. Vor allem bei der Frage, wo dieses Material auf Dauer sicher archiviert werden kann, erhofft sich der AK gezielte Unterstützung von Theo Görtz als ehemaliger Stadtarchivar.

TOP 6

Mit dem Hintergrund, dass der Aufbau des „Virtuellen Museums“ im Web sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, wurde von Bernd Finken initiiert, ein Lastenheft zu erstellen. An dieser umfangreichen Arbeit wird ab sofort Herr Kroner die Arbeitsgruppe unterstützen.

TOP 7

Wolfgang Lothmann fragt Herrn Maraite, ob die Datenmenge der 3D-Darstellungen reduziert werden kann. Herr Maraite wird dies versuchen, aber er stecke in den ersten Schritten im Umgang mit der 3D-Software. Es wurde festgehalten, dass mit der aktuellen Version die Zugriffszeiten für durchschnittliche Rechner zu hoch sind.

Der AK nimmt an den von Herrn Merkens angeregten Wettbewerb „Deutschland — das Land der Ideen“ nicht teil.

  1. Die Voraussetzungen sind aktuell zu schwach.
  2. AK hat andere, wichtigere Schwerpunktthemen.
  3. Der Wettbewerb bringt keine finanzielle Unterstützung.

Herr Maraite schlägt eine Kommunikations-Software alternativ zu Mails vor. Er sendet Wolfgang Lothmann einen Link dazu.

 

–>AK Aufgabe 4: Suche nach einer optimaleren Kommunikations-Software alternativ zu Mails.

     Vorschlag Maraite

     Vorschlag Bernd Finken -> Ticket System

Herr Karl Heinz Brunen zeigt Beispiele seiner Fotoserie zum Tagebau und verlorener Heimat. Er fährt zyklisch in die Umsiedlungsorte und fotografiert.

Herr Kanneberg zeigt Beispiele seiner Fotos- und Film-Serie. Mit zwei Freunden schießt er zweimal die Woche Bilder und macht Filme z.B. von Abbrucharbeiten im Umsiedlungs- und Neuansiedlungs-Gebiet.

Beide Herren machen zeigenswerte Aufnahmen und wurden von Wolfgang Lothmann gebeten sich an unserem Projekt zu beteiligen.